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TOPIC: Home 24 geht auch in Köln Marsdorf stationär

Home 24 geht auch in Köln Marsdorf stationär 22 Feb 2019 09:20 #301

  • moebelnrw
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Diese Woche bin ich über die Autobahn A 4 in Richtung Köln am
ehemaligen REALKAUF Junges Wohnen (später : Mambo) vorbeigefahren.

Jetzt prangen dort große Eröffnungsdisplays des neuen Mieters "Home 24".

Die Geschwindigkeit, mit welcher der Möbel-Online-Anbieter seine stationären
Flächen generiert, lässt erahnen, wie komplex das Online-Geschäft mit Großmöbeln
immer noch ist.

Ähnlich Kiveda war nun auch ein Wechsel an der Spitze des Unternehmens
notwendig,um weitere Investoren zu motivieren, die fortführenden Ertrags-
Verluste monetär auszugleichen.

Doch auch wie bei Kiveda-wo lange Zeit geglaubt wurde, für lange Zeit
ausschliesslich mit dem Aushängeschild "E-Commerce" problemlos weitere
Geldgeber zu finden, bis hier schliesslich das Küchen-Online-Geschäft
gänzlich eingestellt wurde, und man sich auf die stationäre Küchen-Quelle
Expansion konzentriert - stellt das Unternehmen fest, daß es nun endlich die
"Rentabilitätskurve" hinbekommen muss, um nicht in Schwierigkeiten zu
geraten...denn der Glaube externer Investoren an eine Vision ist nicht
endlos.

Viele Grüße
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Home 24 geht auch in Köln Marsdorf stationär 08 Mär 2019 10:06 #302

  • Michael Steinkühler
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Das sehe ich auch so.

Unserer Erfahrung nach gibt es immer noch maßgebliche Aspekte, welche den Kunden vom Online-Kauf eines Großmöbels abalten können:

1.) Fehlende Transparenz / Information über das Produkt:
Im Gegensatz z.B. zu einem preiswerten Kleinmöbel, welches nur in 2-3 Zusammenstellungen und in maximal 5 Farbvarianten verfügbar ist, ist es für viele Kunden noch schwer, bei Produkten mit zu viel Zusammenstellungs-, Farb- und sonstiger Vielfalt die notwendige Kaufsicherheit zu erlangen.

Daher sind im Einrichtungsbereich ja vor allem die SB-Sortimente mit begrenztem Artikelaufbau (sog. "flache" Artikel bzgl. der Artikel-Teile-Hierarchie) im E-Commerce stärker als der Großmöbelbereich vertreten.

Ein extremes Gegenbeispiel stellen z.B. Einbauküchen dar, für welche es zwar bereits aussagefähige CAD-Planungssysteme für den Kunden gibt, viele Endverbraucher mit diesem Tool jedoch überfordert sind.

2.) Die oft erwähnte "Spürbarkeit" spielt vor allem bei Polstermöbeln bzgl. Stoff-Haptik und Sitzkomfort eine große Rolle. Diese Unsicherheit beim Verbraucher steigt mit dem persönlichen "Preis"-Opfer , welches er/sie für den Kauf zu erbringen hat.

3.) Bei einigen Einrichtungsbereichen (z.B. Planungsküche, Anbauwand, sonstige Artikel mit Produkt- und Eigenschaftenvielfalt) zieht der Kunde dann doch eine Beratung vor Ort vor, wenn er noch keine klare Vorstellung besitzt, wie er sich konkret einrichten soll (ob er nach dieser Information dann schliesslich doch online kauft, ist eine andere Sache ...).

4.) Somit wird die Conversion-Rate (Wann wird der User zum Käufer) im Möbelbereich u.a. auch von der Komplexität der Produktes und von der (persönlichen) Preisschwelle des Produktes beeinflusst.

Sollte man als stationärer Handel seine Produkte unter Berücksichtigung o.g. Aspekte zusätzlich online verkaufen wollen (Hybrid-Händler), stellt sich die Herausforderung, dass reine Online-Händler über eine wesentlich niedrigere Kostenstruktur verfügen als der stationäre / Hybrid-Handel, und daher mit niedrigeren Kalkulationen arbeiten kann, welche für den stationären / Hybrid-Handel defizitär sind.

Wenn ich somit die gleichen Produkte wie in meiner Verkaufsausstellung online anbiete, bin ich mit meinen höheren Kalkulationen entweder zu teuer, oder ich passe mich an, und kann nicht kostendeckend arbeiten (da zusätzlich die Online-Preise letztendlich auch durch den informierten Kunden auf die Verkaufsfläche durchschlagen).

Die Auswahl der Produkte/Warengruppen spielt somit (noch) eine maßgebliche Rolle für den erfolgreichen Online-Absatz von Möbeln.

Viele Grüße aus Bergheim

Michael Steinkühler
Steinkühler Unternehmensberatung
GmbH & Co. KG
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Tel: 02271 / 450 31 75
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