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"Business-Knigge" - Wie bestimmte Regeln ein sicheres Auftreten unterstützen

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"Business-Knigge" – Wie bestimmte Regeln ein sicheres Auftreten unterstützen.

Vor allem im Geschäftsleben ist es mehr als wichtig sicher Aufzutreten. Schon bei der Erziehung unserer Kinder und auch im Alltag stellen wir doch immer wieder fest, dass, wenn bestimmte Regeln im Umgang mit anderen Menschen eingehalten werden, diese Sicherheit schaffen und somit auch das eigene Selbstbewusstsein stärkt.

Es gibt einen Business-Knigge, der Grundregeln darstellt, die für ein souveränes Auftreten und einem respektvollen Verhalten gegenüber andere eingehalten werden sollten. Gerne stelle ich Ihnen kurz aus dem Business-Knigge die Bereiche "Grüßen und Begrüßen" sowie "Nonverbale Kommunikation" vor.
 

1. Grüßen und Begrüßen

Gegrüßt wird ohne Handschlag: Der, der einen zuerst sieht, grüßt zuerst!

Begrüßt wird immer mit Handschlag - hier gilt die Regel: Die Person, die "die Krone" auf hat, darf signalisieren, ob sie jemandem die Hand reichen möchte.

Gesellschaftlich:
Die Dame reicht dem Herrn die Hand
Die ältere Person reicht der jüngeren Person die Hand
Der Gastgeber reicht dem Gast die Hand

Beruflich:
Der Ranghöhere reicht zuerst die Hand
Der Gastgeber reicht zuerst die Hand


2. Vorstellen und Bekannt machen

Vorgestellt werden Personen ungleichen Ranges, Bekannt gemacht Personen gleichen Ranges.
Im Beruflichen spielen Alter und Geschlecht keine Rolle.

Gesellschaftlich:
Der Herr wird der Dame vorgestellt und die jüngere Person der älteren

Beruflich:
Der Rangniedere wird dem Ranghöheren vorgestellt


Akademischer Grad:
Der akademische Grad wie Doktor oder Professor ist kein Bestandteil des Namens. So wird dieser bei der Selbstvorstellung weggelassen. Bei der Vorstellung durch Dritte jedoch immer mitgenannt. Hat eine Person mehrere, wird stets der höchste genannt.

Visitenkarten:
Auch bei der Übergabe und Entgegennahme von Visitenkarten gibt es Regeln:

1.Wenn Sie eine bekommen, nehmen Sie sich auch die Zeit diese einen Augenblick zu studieren. Es ist nicht nur eine Geste der Höflichkeit, sondern informiert Sie auch nochmal darüber ob Sie z.B. einen akademischen Grad bei der Ansprache verwenden müssen.

2. Verwahren Sie die Visitenkarte an einem Ort, der diese auch wertschätzt (also nicht unbedingt in die Gesäßtasche stecken).

3. Halten Sie bei internationalem Publikum auch immer eine englische Version zur Hand

4. Nie auf die Visitenkarte anderer schreiben. Auf ihre eigene dürfen Sie gerne etwas notieren. Das kann sogar sehr positiv und persönlich ausgelegt werden.

5. Visitenkarten immer nur in beruflichen Situationen übereichen. Bei gehobenen gesellschaftlichen Veranstaltungen gilt es eher als stillos.

6. Auch für die Reihenfolge des Austauschs gibt es Regeln:
- Der Rangniedere übergibt zuerst die Karte (ist so natürlich auch eine höfliche Form um nach der Karte des anderen zu bitten)
- Bei Gleichrangigkeit macht einer einfach den Anfang
- Ranghöhere können jederzeit um eine Visitenkarte bitten
- Besucher aller Arten, überreichen ihre Karte immer zuerst

7. Reichen Sie die Karte immer so, dass ihr Gesprächspartner diese auch direkt lesen kann.

8. Geben Sie die Visitenkarte in die Hand und legen Sie diese nicht einfach auf den Tisch. Auch "schmeißt" man bei einem Meeting die Karten nicht einfach "in die Runde".


3. Nonverbale Kommunikation

Die Körpersprache steht in enger Kombination zu der verbalen Sprache. D.h. Sie sprechen immer mit zwei Sprachen, wobei die Körpersprache die ehrlichere von beiden ist.
Je mehr diese beiden Sprachen übereinstimmen, desto ehrlicher, selbstbewusster und authentischer erscheinen Sie ihrem Gegenüber. Seien Sie offen und entspannt und versuchen Sie das, was Sie sagen mit der Körpersprache zu unterstreichen.

Die 7 Botschaften Ihres Körpers:

1. Die Mimik:
Alle Gesichtsmuskeln erzeugen ihre Mimik. Mund, Augen, Wangen, Stirn- und Augenbrauen. Die Mimik ist wohl das komplizierteste zu trainieren,  im Vergleich zu allen anderen nonverbalen Botschaften. Es gibt ganz gezielte Schulungen, die ihnen dabei helfen können ihre Mimik gekonnt einzusetzen,  ohne dabei überzogen und unecht zu wirken. Die Augen sind dabei besonders wichtig. Nicht umsonst sagt man, dass die Augen das Fenster zur Seele sind.

2. Der Kopf
"Lassen Sie den Kopf nicht hängen". Gar nicht so einfach, denn der Kopf wiegt zwischen 5-7 Kilo der vom Halsmuskel getragen werden muss.
Hängt der Kopf,  so wirken Sie müde und erschöpft, oder sie können leicht schüchtern wirken. Ein leicht geneigter Kopf hingegen wirkt sympathisch und kooperationsbereit. Ziehen Sie den Kopf zu weit nach oben können Sie hochnäsig und arrogant erscheinen.

3. Die Schultern
Lassen Sie ihre Schultern entspannt und locker, so dass auch ihre Arme entspannt neben dem Körper baumeln. Nur so können Sie auch entspannt gestikulieren.

4. Die Arme
Ihre Arme und Hände ermöglichen die Gestik. Armbewegungen, die dynamisch von oben nach unten ausgeführt werden,  können aktivieren und motivieren.
Gefühlsoffene Menschen bewegen ihre Oberarme frei vom Körper und drücken dabei Vertrauen und Bereitschaft zum kommunikativen Austausch aus.
Verschränkte Arme mit einer bestimmten Mimik können eine defensive Ausdrucksform darstellen, wobei , wenn der Kopf locker und aufmerksam zugewandt ist, sperrt sich diese Person nicht, sondern lediglich seine Aktivität.

5. Die Hände
Die Hände bestimmen in hohem Maße die Gesamtwirkung einer Person. D.h. Hände sprechen eigentlich immer. Ganz gleich ob sie die Hände still halten oder bewegen. Dabei muss die Ruhestellung nicht automatisch Entspannung ausdrücken, denn auch im Ruhezustand kann die Hand verkrampft wirken und Unsicherheit zum Ausdruck bringen. Ebenso häufig sind die Hände mit etwas beschäftigt. Bei einer Frau kann es die Kette oder der Ring sein, bei einem Mann das Zupfen am Bart. Viele "halten sich" oftmals auch an einem Kuli "fest". Auch die Hände sollten ganz besonders trainiert werden und können bei gezieltem Einsatz so einiges bewirken.

6. Die Beine
Die Beine sorgen für einen sicheren Stand
Achten Sie bei der Haltung im Stehen, dass ihr Gewicht gleichmäßig auf beide Füße verteilt ist, oder Sie ein Stand- und ein Spielbein haben. Der Abstand entspricht der Beckenbreite und die Arme hängen locker runter, ohne dass die Hände dabei die Beine berühren.

7. Die Füße
Stellen Sie ihre Füße hüftbreit und parallel zueinander. So sind sie gut geerdet, um sicher und entspannt wirken zu können.



Silke Roedenbeck

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