Key Account Manager / Sales Manager und diplomierter Produktdesigner, 47…

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Hochmotivierter und Einkaufs- und Verkaufsleiter Fachsortimente, 48 Jahre, ledig, mobil…

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Mindfull Business

Mindful Business

Um Schlüsselpersonen im Unternehmen qualifiziert zu fördern und weiter zu entwickeln, sind für 3 Führungseigenschaften maßgeblich :

1. Selbstrefektion
2. Empathie
3. Achtsamkeit
 

1. Selbstreflektion:

Selbsterkennung ist für jeden Menschen die Grundlage eines lebenslangen Reifungsprozesses,  z.B.

  • Was möchte ich tun?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Was kann ich richtig gut oder weniger gut ?
  • Usw

Die Selbstreflektion ist für jede unternehmerische Führungskraft nicht nur ein notwendiges Instrument im Führungsalltag, um

  • seine eigenen Ziele, Arbeitsergebnisse und Konsequenzen hieraus objektiv regelmäßig zu hinterfragen
  • sondern auch , um sein tägliches Führungsverhalten gegenüber den verantworteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stets zu prüfen und zu optimieren, z.B.

 

  • die Ziele, die mit Verantwortungsbereichen und Mitarbeitern verbunden sind
  • ob Qualifikationen von Mitarbeitern ausreichend berücksichtigt und eingesetzt werden 
  • die Art der Vergabe von Aufgaben und Verantwortung
  • die Art der Reaktion auf Fehler
  • die Art der Reaktion auf gute Leistungen
  • die Förderung von Mitarbeitern 
  • durchgeführte Motivationsgespräche oder Gruppenbriefings
  • welche Aufgaben selbst zu erledigen oder zu delegieren sind 
  • usw.

In HR&S-Seminaren und -Workshops lernen Führungskräfte, im Arbeitsalltag produktiv ihre eigenen Entscheidungen stets zu hinterfragen, selbstkritisch zu sein, und diese Haltung in unterschiedlichen Führungs- und Entscheidungssituationen anzuwenden.
 


2. Empathie :

Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen. Zur Empathie wird gemeinhin auch die Fähigkeit zu angemessenen Reaktionen auf Gefühle anderer Menschen gezählt

Im Management und insbesondere bei der direkten Führung von Mitarbeitern spielen die Motivation, das Engagement und die Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern eine zentrale Rolle.
Die Motive und Beweggründe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihrem Verhalten zugrunde liegen, kann man jedoch oft nicht unmittelbar beobachten; sie lassen sich im Wesentlichen nur durch Empathie erschließen.
Außerdem sind viele Motive den Betroffenen gar nicht bewußt und können sich je nach Situation verändern.
Grundsätzlich kann man andere Menschen vor allem dann motivieren (oder Demotivation vermeiden), wenn man sie nicht nur rational, sondern vor allem nachempfindend versteht.
Somit ist  Empathie ein wichtiges Persönlichkeitsmerkmal von Führungskräften.

Maßgebliche Bestandteile der Empathie können durch Selbstreflektion und Achtsamkeit erlernt werden 


3. Achtsamkeit :

„Achtsamkeit“ ist zu einem Mainstream-Begriff geworden, von dem mittlerweile ganze
Verlags- und Ratgeberbranchen leben.

Wichtig ist zunächst, diesen Begriff von Vorurteilen zu befreien, und auf Kerninhalte zu fokussieren, welche die Notwendigkeit und den Nutzen von Achtsamkeit auch im Personal-Management  privatwirtschaftlicher Unternehmen verständlich und greifbar machen.

Achtsamkeit hat in diesem Sinne nichts mit spirituellen oder esoterischen Inhalten zu tun.

Auch wird in diesem Zusammenhang oft der Begriff der „Entschleunigung“ gebraucht („Slow Management“, „Slow Marketing“, „Slow City“, etc. ). Eine Langsamkeit , die von manchen Autoren auch falsch interpretiert wird (z.B. „Die Ära, in der Tempo den Pulsschlag der Wirtschaft bestimmt, ist vorbei“…, etc. ) .
Dabei ist Beschleunigung nicht per se negativ.

„Entschleunigen“ in der Arbeitswelt bedeutet somit auch nicht, langsamer zu arbeiten, sondern  konzentrierter und bewußter zu arbeiten.

Dies dient somit auch der eigenen Resistenz gegen persönlich empfundenen Stress und Hektik.

Achtsamkeit bedeutet gerade in der heutigen digitalen Welt, zu lernen, wirklich wichtigen Dingen seine Aufmerksamkeit zu schenken (die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne des Menschen wird stetig geringer und liegt mit heute ca. 8 Sekunden unter der eines Goldfisches…).

Als eine Notwendigkeit im Management-Alltag gilt unter anderem z.B. seit langem , sich nicht ständig durch das  Tagesgeschäft von oft wirklich wichtigen Führungsaufgaben ablenken zu lassen, sondern sich regelmäßig auf seine „EPA`s“ (Erfolgsproduzierenden Aktivitäten) zu konzentrieren - was nichts anderes bedeutet als Achtsamkeit in der eigenen Selbstorganisation.       

In der Mitarbeiterführung bedeutet der achtsamere Umgang mit Mitarbeitern und deren Arbeit

  • weg von der oberflächlichen Anweisungs-Organisation , und
  • hin zum Arbeitsplatz, wo die Mitarbeiter/innen zu leistungstragenden Teamplayern werden, deren Fähigkeiten und auch Bedürfnisse die Arbeitgeber konzentriert und bewußt wahrnehmen und  - soweit wirtschaftlich umsetzbar - in die unternehmerische Führungsorganisation und ihren -alltag mit einbinden.

Dies heißt in der Praxis z.B. :

  • Mitarbeiter/innen als Menschen und Individuen anerkennen und zu respektieren (statt als Ressourcen)
  • sie in die Gestaltung von Arbeitsprozessen und Zielformulierungen mit einzubinden
  • sie in ihren Stärken zu fördern und nicht ausschliesslich deren vermeintliche Schwächen zu reduzieren
  • mehr Selbständigkeit und Selbstverantwortung zu fördern 
  • abwechslungsreiches Arbeiten fördern
  • zu eintöniges und zu gleichförmiges, demotivierendes Arbeiten zu unterbinden
  • Fähigkeiten von Mitarbeitern innerhalb deren persönlicher Komfortzone ständig auszuweiten
  • Mitarbeitervorschläge anzuerkennen und  wenn sinnvoll umzusetzen
  • Leistungen zu honorieren und nicht nur Fehler anzusprechen
  • Engagement und Entscheidungsfreude zu fördern
  • wenn möglich ganzheitliche Aufgabenbereiche zuordnen, deren Erfolge messbar sind
  • Mitarbeiter/innen wenn möglich am Erfolg ihrer Arbeit beteiligen
  • Höhere Spezialkenntnisse als bei der eigenen Person anzuerkennen
  • Uvm.
     

Achtsamkeit in der Mitarbeiterführung ist somit ein Stück Firmenkultur,  in der es nicht darum geht, Vorgaben und Kontrollen abzuschaffen, sondern die Mitarbeiter/innen der modernen Zeit  stärker in Ziel-, Entscheidungs- und Ausführungsprozesse qualifiziert mit einzubinden, dadurch  die Freude an der Arbeit an sich und die Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken, was bei Schlüsselpersonen oftmals mit Leistungs- und Qualitätssteigerung durch höhere Eigenmotivation belohnt und somit eine Win-Win-Situation erzielt wird. 

Die Umsetzung erfolgt bereits mit einer veränderten Denkhaltung bei Unternehmensführung und mittlerem sowie operativem Management im Tagesgeschäft. 
Dies kann zum Beispiel darin liegen, daß eine Führungskraft eine vorliegende gleichförmige Arbeit mit Mini-Breaks (sog. Mico-Adventures) versieht, um Phasen der Langeweile der Mitarbeiter/ innen zu unterbrechen , bevor ein solcher Arbeitsprozess  selbst ggf. geprüft wird.   

Die Vorteile solcher achtsamer Führungsprozesse liegen nachweislich in höherer Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Mitarbeiter/innen, einer höheren Arbeitsqualität , mehr Kreativität und Innovationen, einer schnelleren Reagibilität auf Veränderungen, u.v.m., und somit in einer nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.  

Multinationale Konzerne haben diese Vorteile erkannt, und schulen daher z.B. wie SAP ihre Mitarbeiterinnen in der GLOBAL MINDFULNESS PRACTICE.

Es wird jedoch nicht nur in achtsamer Mitarbeiterführung geschult.
Führungskräfte und auch Arbeitsplatzmitarbeiter/innen werden in maßgeblichen Aspekten der Achtsamkeit geschult , z.B. bei BOSCH, SAP und BASF der „achtsamkeitsbasierten Stressreduktion“ , da die moderne Hirnforschung erkannt hat, daß z.B. auch Regionen des Hypocampus (u.a. für Gedächtnis und Lernprozesse verantwortlich) sich hierdurch schneller von stressbedingten Belastungen erholen.  

In unseren HR&S-Seminaren und -Workshops zeigen wir Unternehmen und ihren Führungskräften die Möglichkeiten und die Vorteile einer achtsamen Mitarbeiterführung auf, und wie sie mit überschaubaren Mitteln in bestehende Organisationsprozesse Schritt für Schritt eingesetzt und integriert werden kann.

 

Michael Steinkühler


    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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